Bundeskanzlerin Merkel würdigt Arbeit im Wald

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich betroffen von der desolaten Lage im Wald in Folge der Dürre des vergangenen Jahres gezeigt. Sie habe sich ein persönliches Bild von der Situation vor Ort gemacht, erklärte Merkel bei der gestrigen Übergabe eines Weihnachtsbaumes von der "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) - Die Waldeigentümer" an das Kanzleramt. Die finanziellen Hilfen, die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf den Weg gebracht habe, seien notwendig. Die Bundeskanzlerin rief dazu auf, in diesem Jahr ganz besonders an jene zu denken, die im Wald arbeiteten und an die Waldbesitzer. "Nur mit Geld allein ist nicht wieder gutzumachen, was an Arbeit über viele Jahre in den Wald gesteckt wurde", sagte Merkel. AGDW-Präsident Hans-Georg von der Marwitz begrüßte das "große Verständnis" der Bundeskanzlerin. Für die gegenwärtige Krise könnten nicht die heutigen Waldbesitzer verantwortlich gemacht werden.

Von der Marwitzwies darauf hin, dass beim Waldumbau in den vergangenen Jahren viel erreicht worden sei. Allerdings seien die Prozesse in der Forstwirtschaft sehr lang und Ergebnisse erst nach Jahrzehnten sichtbar. "Dieses Jahr war für die Wälder aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der Schädlingsexplosion eines der schwersten Jahre in der Geschichte der Bundesrepublik", resümierte der AGDW-Präsident. Alle Baumarten hätten Schäden davongetragen, Laub- und Nadelbäume gleichermaßen.

Überreicht wurde eine 14 m hohe Nordmanntanne, gestiftet vom Schleswig-Holsteinischen Waldbesitzerverband. Von der Marwitz zufolge ist die Nordmanntanne der beliebteste Weihnachtsbaum in Deutschland. Der AGDW-Präsident überreichte der Bundeskanzlerin zudem einen hölzernen König mit der Hoffnung, dass Merkel "auf dem Schachbrett der Politik niemals schachmatt gesetzt" werde. AgE

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